Titelbild
Internet-Marketing Schwarz auf Weiss ...

Änderungen in Googles Richtlinien für Webmaster und die Bedeutung

Artikel über google, richtlinien und suchmaschinenoptimierung

last modified: 26.09.2017

Änderungen in Googles Richtlinien für Webmaster und die Bedeutung

Verfasst: 2007-08-12 12:22:52 Uhr - von Dan Larkin
Tags: google, richtlinien, suchmaschinenoptimierung



Wie jedem angehenden Webmaster bekannt sein sollte, hat Google einige Richtlinien für Webmaster verfasst, die den Qualitätsstandard der Suchmaschine auf einem hohen Level halten soll. Ein Verstoß gegen diese Richtlinien führt entweder zu einer Verschlechterung der Position in den Suchergebnissen oder sogar zum totalen Ausschluß (Bann) aus dem Index.

Vor einigen Tagen hat Google diese Richtlinien nun geändert bzw. aktualisiert und zwar speziell auf das Thema "Link-Programme" hin. Der englische Originaltext besagt dazu:

"This is in violation of Google's webmaster guidelines and can negatively impact your site's ranking in search results. Examples of link schemes can include:
  • Links intended to manipulate PageRank
  • Links to web spammers or bad neighborhoods on the web
  • Link exchange and reciprocal links schemes ("Link to me and I'll link to you.")
  • Buying or selling links"
Besonders der dritte Punkt in der Aufzählung, sorgt zur Zeit für viel Verwirrung unter den Webmastern: "Link exchange and reciprocal links schemes", gem. dieser Aussage sind also Linktauschprogramme und reciprocal links "böse", bedeuten neuerdings einen Verstoß gegen Googles Richtlinien und können zum Ausschluß aus dem Index führen.

Ich muß gestehen, das die englische Variante der Richtlinien wirklich einiges an Spielraum für Fehlinterpretationen lässt und ich schätze, daß es eine baldige Korrektur von Seiten Google geben wird.

Update *start*
Die von mir erwartete Korrektur kam wirklich sehr bald, es hat nur 3 Tage gedauert bis die guidelines angepasst wurden. Nun lautet die neue Variante:
"Examples of link schemes can include: Excessive reciprocal links or excessive link exchanging (”Link to me and I’ll link to you.”)"...
Update *ende*

Denn gem. der englischen Version sind reciprocal links grundsätzlich zu vermeiden und ein erheblicher Verstoß gegen die Richtlinien. Doch in Wahrheit meinte Google dieses natürlich etwas anders. Denn eigentlich sind nicht die reciprocal links allgemein damit gemeint, sondern speziell diese Linktausch- programme, wobei man z.B. ein Verzeichnis auf seine Internetpräsenz einbindet, in dem jede Menge andere Seiten aufgeführt sind, die wiederum das gleiche Verzeichnis eingebunden haben und somit alle Internetseiten sich gegenseitig (reciprocal) verlinken um eine höhere Anzahl an Backlinks zu erhalten um letztendlich die Ergebnisse in den Suchmaschinen zu manipulieren und DAS ist definitiv ein Verstoß gegen die Richtlinien.

Dieses wurde mittlerweile auch von Adam Lasnik (Google-Mitarbeiter, zuständig für die Kommunikation zwischen Google und Webmastern) bestätigt, das Google das so nicht gemeint hat, wie einige Webmaster die neuen Richtlinien interpretieren.

Denn das würde praktisch den "Tod" sämtlicher Weblogs bedeuten, denn zwei grundlegende Techniken von Blogs, das Trackback- und Pingbackverfahren, sind letztendlich nichts anderes als reciprocal links.

Wenn z.B. ein Weblog einen Trackback zu einem anderen Blog schickt (weil dieser einen Verweis zu der Seite beinhaltet), sorgt das Trackbacksystem automatisch dafür, das die Empfängerseite einen Backlink zur Senderseite in die eigene Seite einfügt. Und diese "gegenseitige Verlinkung" ist schlicht und ergreifend reciprocal linking.

Man merkt schon, das es häufig große Unterschiede gibt zwischen dem was jemand sagt aber in Wirklichkeit meint. Etwas gelungener und weniger anfällig für Fehlinterpretationen ist die deutsche Version der geänderten Richtlinien für Webmaster, diese besagt eindeutig:

"? Links mit der Absicht, den Seitenrang zu manipulieren
 ? Links zu Webspammern oder schlechter Nachbarschaft im Web
 ? Programme für den Linkaustausch und die gegenseitige Vernetzung ("Ich 
   verzweige zu dir und du verzweigst zu mir")
 ? Ankauf und Verkauf von Links"

...daraus geht schon eher hervor, daß diese Linktauschprogramme gemeint sind und nicht eine normale "gegenseitige Verlinkung".

Wenn man nun ein "Erbsenzähler" wäre, könnte man den ersten Punkt viel kritischer ansehen, denn jeder weiss, das Backlinks das wichtigste Rankingkriterium bei Google ist und im Endeffekt JEDER Backlink eine gewisse Manipulation des Seitenrangs bedeutet. Doch auch hierbei zählt "alles in Maßen und nicht Massen", dann braucht man auch keine Angst vor Verstößen gegen die Richtlinien haben.

Fazit: No Panik - Die Änderungen in den Richtlinien sind im Endeffekt nichts wirklich neues, sondern lediglich eine schriftliche Bestätigung, von dem was eigentlich schon seit langem klar und bekannt war. Denn sein wir mal ehrlich, jeder der bisher an diesen Backlinkprogrammen teilgenommen hat, wusste, das er damit versucht das Ranking seiner Seite zu manipulieren und sich damit ganz klar im Bereich des black-hat-seo befindet. Nun wird er halt nur noch einmal mit der Nase drauf gestoßen, quasi die letzte Warnung.

Nachrichten und Pressemitteilungen zum Thema: [zurück]

Änderungen in Googles Richtlinien für Webmaster und die Bedeutung, google, richtlinien und suchmaschinenoptimierung.

YouTube-Videos bei Google-Maps

testticker.de berichtet: Bisher war so etwas nur mit Bildern möglich. Bei Googles Kartenservice Google Earth konnten User Fotos an bestimmte Punkte auf dem Globus heften. Damit war sofort ersichtlich wo das Bild geschossen wurde. Ab sofort ist das gleicht auch mit Videos möglich. ... weiterlesen
YouTube-Videos neu auf Google Earth

Auf Nachrichten.ch wird momentan berichtet das: Hamburg/Mountain View - Der Suchmaschinenbetreiber Google hat in seinen Weltkartendienst Google Earth nun Videos des Tochterunternehmens YouTube integriert. ... weiterlesen
"Mashup": YouTube-Videos in Google Earth integriert

Die Pressemeldung von diepresse.com besagt: Der Suchmaschinenbetreiber Google hat in seinen Weltkartendienst Google Earth Videos des Tochterunternehmens YouTube integriert. Abhängig vom Ort, an dem sich der virtuelle Tourist gerade befindet, kann er sich passende Clips über die Region, Städte oder Sehenswürdigkeiten ansehen. ... weiterlesen
Google Earth: YouTube-Videos zeigen Sehenswürdigkeiten

Computerwoche schreibt: Der Suchmaschinenbetreiber Google hat in seinen Weltkartendienst Google Earth Videos des Tochterunternehmens YouTube integriert. ... weiterlesen
Ballmer sieht in der Konkurrenz mit Google Nachholbedarf

Heise Online - Microsoft-CEO Steve Ballmer hat auf einem Symposium der Unternehmensberatung Gartner in Orlando eingeräumt, sein Unternehmen müsse noch viel daran arbeiten, um Google auf dem Feld der Internetsuche und Online-Werbung einzuholen. ... weiterlesen
Ebay sperrt Google Checkout

Wie man bei Internet World Business lesen kann, soll es so sein, das: Um die eigene Bezahllösung Paypal zu pushen, muss Konkurrent Google der Plattform fernbleiben. ... weiterlesen
Google schnappt sich Jaiku

Von Wiener Zeitung wurde folgende Meldung an die Presse geleitet: Google ist auf Einkaufstour. Nach Orkut und Zingku wird der erfolgreichste Suchmaschinen-Betreiber aller Zeiten jetzt auch die finnische Social-Networking-Site Jaiku übernehmen. ... weiterlesen
Google Earth mit Videos

Man liest derzeit bei Ecin das: YouTube-Videos bekommen nun ihren Platz in Google Earth. Auch eine Möglichkeit zur Selbstdarstellung für Firmen. ... weiterlesen
Google kauft Anzeigenriesen

Aktuelle Meldung von Süddeutsche Zeitung: Google tätigt den größten Zukauf in seiner Firmengeschichte und übernimmt den Online-Werbevermarkter DoubleClick für 3,1 Milliarden Dollar. Im Bieterwettstreit hat nun unter anderen auch Microsoft das Nachsehen. ... weiterlesen