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Internet-Marketing Schwarz auf Weiss ...

Super Beispiel wie man es auf keinen Fall machen sollte ....

Artikel über content, blogs und richtlinien

last modified: 22.07.2017

Super Beispiel wie man es auf keinen Fall machen sollte ....

Verfasst: 2007-08-15 11:32:25 Uhr - von Dan Larkin
Tags: content, blogs, richtlinien



Schon Albert Einstein sagte einmal: "Zwei Dinge sind unendlich ... Das Universum und die menschliche Dummheit". Ein sehr passendes Beispiel für eine "unendliche Dummheit" ist mir gestern begegnet. Um die ganze Tragweite zu verstehen muss ich ein kleinwenig ausholen und zwei Dinge näher erläutern...

1.)
reviewme.com ist im englisch-sprachigen Bereich sehr bekannt und eine hervorragende Möglichkeit Geld mit seinem eigenen Blog zu verdienen. Der Ablauf ist recht einfach: Man kann auf die Seite gehen, sich einen der Blogs aussuchen und ein sogenanntes "review" buchen, d.h. der gewählte Blog schreibt nun einen Artikel über das buchende Unternehmen und/oder einer Dienstleistung dieses Unternehmens. Vorteil für den Bucher: Backlinks und Besucher über den entsprechenden Blog. Die Kosten für ein review sind abhängig von der Bekanntheit eines Blog. Damit diese reviews nicht nur in langweiliges Standard-Werbe-Geschwafel endet, hält reviewme.com seine Teilnehmer an, ihre ehrliche Meinung zu schreiben (bitte merken, näheres weiter unten :)

2.)
John Chow ist im englisch-sprachigen Bereich ebenfalls eine sehr bekannte Hausnummer. Er betreibt unter anderem das sehr bekannte Technikportal thetechzone.com (TTZ) und einen persönlichen Blog (johnchow.com) mit dem er ca. 12.000 $ pro Monat verdient. In seinem Blog schreibt er darüber, wie er mit dem Blog Geld verdient und war bis vor kurzem auch immer die Nr.1 unter dem Suchbegriff "Make Money online" (Geld online verdienen), Google hat ihn jedoch "abgestraft", weil er es mit seinen "Backlink-Aktionen" etwas übertrieben hat. Nichts desto trotz hat er laut eigener Aussage auch ohne Google, dank seines hohen Bekanntheitsgrades, nach wie vor ca. 160.000 unique Besucher monatlich.

Okay das war der "Status quo", nun zur eigentlichen Geschichte ...

Ein ost-europäischer "Blogger", nennen wir ihn "Andrew" kam nun auf die sensationelle Idee seinen Blog (andrewtalk.com) etwas zu pushen und buchte bei reviewme.com eine review bei keinem geringeren als John Chow. Da John´s Blog in den Technorati-Top-100 steht, kostet so eine review auch gleich einmal 400$.

Grundsätzlich ja eine gute Idee, denn so eine "positive review" auf einem Blog mit sovielen Besuchern pro Monat, kann schon etwas Leben in einem unbekannten Blog hauchen.

Nun muss man aber dazu sagen, daß Andrew es wohl nicht für notwendig hielt, eigenen guten Content auf seinem Blog zu präsentieren, sondern den "leichten" Weg wählte und sich die meisten Artikel von anderen Top-Blogs "ausgeliehen" hat, um genau zu sein sogar einfach 1:1 kopiert hat. Unter anderem sogar zwei Artikel direkt von John Chow`s Blog, selbstverständlich ohne ihn vorher zu fragen oder eine Genehmigung einzuholen.

Nun hat Andrew also 400$ bezahlt, damit John Chow eine review über Andrew`s Blog schreibt und das gem. reviewme.com natürlich so ehrlich wie möglich. Wie die review von John nun ausgefallen ist, kann sich wohl jeder denken ;-)

Ein paar frei übersetzte Auszüge aus der review:
"Gestohlene Inhalte zu verwenden ist kein Weg um einen Blog aufzubauen"

"Andrew setzte einen disclaimer ('Dieser Artikel wurde inspiriert von JhonChow.com') auf zwei Artikel, die er von meinem Blog genommen hat. Nicht nur das Andrew meinen Namen falsch geschrieben hat, der disclaimer müsste eigentlich lauten 'Dieser Artikel wurde geklaut von JohnChow.com'. Andrew hat auf den anderen geklauten Artikeln keinen disclaimer verwendet, daher lege ich euch nahe seinen Blog zu prüfen ob er auch von euren Blogs Artikel geklaut hat."

"Der einzige Originalartikel auf AndrewTalk ist sein erster, wo er die Leser auffordert Themen zu schicken, über die er schreiben soll. Ich empfehle als Thema 'Wie man sich zum Idioten macht, in dem man 400$ bezahlt für eine review auf einem Blog, von dem man Inhalte geklaut hat."

Die ganze review im Original (englisch) kannst du unter:
http://www.johnchow.com/andrewtalk-how-not-to-do-a-blog/
nachlesen.

Ich stelle mir hierbei nun auch die Frage: "Was hat Andrew nun eigentlich erwartet von der 400$-review auf John`s Blog?". Ich gehe mal davon aus, jedenfall nicht das was er nun bekommen hat und wohl noch bekommen wird (ein Haufen Ärger)....

Wie recht Einstein doch hatte :)




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