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google bombe weiterhin scharf

Artikel über google, bombe und weblog

last modified: 18.08.2017

Google Bombe weiterhin scharf

Verfasst: 2007-03-25 15:43:05 Uhr - von Dan Larkin
Tags: google, bombe, weblog



Den Begriff Google-Bombe ist den meisten Internet-Marketieers schon ganz geläufig, für alle anderen hier eine kurze Exkursion:

Mit Google-Bombe bezeichnet man das Manipulieren von Suchergebnissen mit einer gewissen Anzahl an externen Links (Backlinks), die alle den gleichen Linktext beinhalten um eine bestimmte Internetseite unter dem Linktext in den Suchmaschinen besser zu plazieren.

Das soweit erst mal ... letzte Zeit kommen immer häufiger Berichte zu Tage in den geschrieben wird, das die Google-Bombe entschärft wurde, andere behaupten sogar das die Google-Bomben zur Geschichte gehören und noch andere meinen das der Algorithmus zur Bewertung von Suchergebnissen von Google in soweit geändert wurde, dass google-bombing (der Vorgang an sich) nichts mehr bringt.

Man hat dazu als "Beweis" einige, mittlerweile "entschärfte" Google-Bomben aufgeführt um die Aussagen zu unterlegen. Doch wie es meistens so ist mit irgendwelchen Aussagen und Beweisen, es handelt sich zum größten Teil um Halbwahrheiten. Zum Einen weise ich mal auf die Schwierigkeit hin, den Google-Alogrithmus so umzustellen, das tatsächlicher SPAM in Form von Google-Bomben erkannt werden kann. Denn woher soll eine Maschine erkennen, dass bestimmte Links vorsätzlich so gesetzt wurden um ein bisschen google-bombing zu betreiben? Dabei würde sich sogar ein Mensch sehr schwer tun. Natürlich gibt es weniger professionelle Ansätze, die leicht erkannt werden können. Doch gehen wir mal von der Praxis aus ....

Wir haben ein ProduktX und jedem ist es bekannt. Nun ist es naheliegend, das wenn jemand darüber schreibt, dass er den Link auch mit ProduktX bezeichnet, ganz einfach aus dem Grund, weil jeder den Begriff kennt und dann auch jeder sofort weiss "aha - da gehts zum ProduktX" und das Ganze ohne irgendwelche Hintergedanken bezüglich google-bombing. Das dadurch sehr viele Backlinks mit einem identischem Linktext entstehen können liegt ja auch der Hand.

Wie soll nun einen Maschine erkennen können ob es sich um SPAM handelt oder um eine tatsächliche Informationsabsicht? Sollte der Algorithmus nun dahingehend geändert werden, das viele Links mit gleichem Linktext nicht mehr bewertet werden oder sogar als SPAM eingestuft werden, dann bricht wohl das gesamte System zusammen und selbst besonders relevante Ergebnisse würden im "Nirvana" des Internets verschwinden. Das kann also nicht funktionieren. Ich schätze mal in Zukunft könnten diese Aufgabe wohl selbständig-lernende Neuronale-Netze bewältigen. Mal sehen was die Zukunft so bringt.

Nun fragst du dich vielleicht  "wieso sind denn schon ein paar Google-Bomben verschwunden?" ... Meine Meinung dazu ist schlicht und ergreifend ein manueller Eingriff um das "Gesicht zu wahren" und dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Es wurden die bekanntesten und populärsten Bomben einfach manuell aus den Suchergebnissen entfernt um zu demonstrieren, dass man sich nicht so einfach manipulieren lässt und um gewissen Personengruppen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, dass sie es garnicht erst versuchen mögen.

Okay du denkst nun vielleicht "reden kann man viel" ... daher will ich natürlich auch nicht einen kleinen "Beweis" schuldig sein und auf eine der größten Google-Bomben hinweisen, die nachwievor noch aktiv ist. Suchmal bei Google nach dem Begriff "click here" ... und wen findest du da auf Platz 1 von weltweit über 1,5 Milliarden Suchergebnissen? Jawohl, die Firma Adobe. Auf der gesamten Seite wurde rein garnichts auf den Begriff "click here" optimiert und taucht da auch nicht einmal auf. Natürlich kann man hierbei nicht um vorsätzlichen SPAM der Firma Adobe sprechen, doch an diesem Beispiel sieht man sehr gut die Funktionsweise einer Google-Bombe.

Auf Grund ihrer riesigen Popularität hat die Firma natürlich auch eine Menge Backlinks und ein riesiger Teil davon bezieht sich u.a. auf die kostenlose Download-Möglichkeit von dem Adobe Reader. Die meisten Webmaster, die PDF-Dokumente zum download anbieten, haben auf ihren Seiten gleich einen kurzen Hinweis auf den kostenlosen Reader und wo man ihn bekommt und in den häufigsten Fällen wird der Hinweissatz mit "click here" abgeschlossen, der gleichzeitig den Link zur entsprechenden Seite von Adobe beinhaltet. Somit haben wir eine riesige Anzahl an Backlinks mit dem Linktext "click here" und obwohl dieser Begriff kein Bestandteil der Adobe-Seite ist, bewertet Google die Seite als relevantestes Ergebnis dazu. Das Beispiel zeigt uns einerseits die Schwierigkeit solche Links zu kategorisieren (SPAM oder nicht) und andererseits das die Google-Bomben weiterhin "ticken", sie sind unter uns ;-)

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