Titelbild
Internet-Marketing Schwarz auf Weiss ...

linkstealth oder wie man linktausch vor google versteckt

Artikel über google, blogs und backlinks

last modified: 26.09.2017

linkstealth oder wie man Linktausch vor Google versteckt

Verfasst: 2007-09-01 21:40:15 Uhr - von Dan Larkin
Tags: google, blogs, backlinks



Nach dem nun Google seine Richtlinien für Webmaster mal wieder verändert hatte und seit dem nun der Handel mit Backlinks und reciprocal links einfach nur noch "böse" sind und (und und und) alle PR-süchtigen SEOs wie die Kinder auf den Weihnachtsmann das langersehnte PageRank-Update warten, hier mal ein bissl was nebenher ...

Widmen wir uns einmal der linkstealth-technik, es gibt auch ein paar die es als "linkwäsche" bezeichnen, doch die internationale Bezeichnung ist linkstealth.

Wie die Beschreibung schon sehr gut erklärt und das Wort an sich schon sagt, es geht um das Tarnen von Links.

Wozu überhaupt Links tarnen?

Grundsätzlich ist diese Technik natürlich nicht für die "normalen" Backlinks gedacht, also die Sorte Links, die "auf natürlichem Wege" zustandekommen, denn das sind genau die Links, die sich Google eigentlich wünscht, alles ganz natürlich ohne irgendeine Form von Manipulation (also auch eine Welt ohne SEOs ;-).

Doch so funktioniert die Welt nun mal nicht, wenn dem so wäre gäbe es z.B. auch keine Tarnkappen("stealth")-Bomber, keine Armeen, keine Konflikte und überall würde "Friede, Freude, Eierkuchen" herrschen. Solche Begriffe wie z.B. "stealth" würden wahrscheinlich auch nicht mal in unserem Wortschatz existieren. Tun sie aber und daher nutzen wir sie dann auch gleich mal.

Beim reciprocal linking geht es darum sich gegenseitig zu verlinken, wenn beide Linkpartner ebenbürtig sind (gleicher Page- und TrustRank) könnte man sich die Sache auch schenken, da die Links aus der Sicht der Suchmaschinen, sich  gegenseitig wieder aufheben. Die Suchmaschinen sehen Backlinks als eine Art Stimme wie z.B. bei einer Wahl, es hätten also beide Parteien eine gleichwertige Stimme und sind somit genauso weit wie vorher.

Wenn einer der Parteien nun eine etwas stärke Stimme hätte (z.B. einen höheren PageRank) würde nur die schwächere Partei davon profitieren, solange bis diese wiederum eine gleichwertig starke Stimme hat. Aber das geht jetzt schon sehr weit in den Bereich der hohen Kunst der Linkomatie. Da dieses gegenseitige Verlinken nun nicht besonders effektiv ist und Google mittlerweile etwas gegen den übermässigen Einsatz von reciprocal linking hat, muss etwas "neues" her, die linkstealth-Technik.

Beim linkstealthen geht es im Endeffekt darum die gegenseitige (reciprocal) Verlinkung vor den Suchmaschinen zu verstecken und somit zu tarnen. Vorteil einerseits ganz klar, man zieht keinen unnötigen Unmut der Suchmaschinen auf sich und zum Anderen, jenachdem wie klever gelinkstealthst wird, erhalten beide Parteien/ Linkpartner einen richtig schönen und vor allem wertvollen Backlink.

Die Umsetzung von linkstealth ist relativ simpel, die meisten Webmaster haben in ihrem Sortiment mehrere Internetpräsenzen, die ihnen gehören oder die sie kontrollieren. Anstatt sich nun einfach gegenseitig zu verlinken, setzt Webmaster Alfred von seiner Internetseite www.domain-a.de einen Backlink zu www.domain-b.de, die Webmaster Berthold gehört. Webmaster Berthold hingegen setzt nun keinen Link zu www.domain-a.de (das wäre dann ja wieder reciprocal linking), sondern zu www.domain-c.de, die ebenfalls Webmaster Alfred gehört. Da alle Domains gleichwertig sind, sind beide Webmaster nun richtig glücklich, da sie nun beide einen wertvollen Backlink mehr haben und die Backlinks sind nun offiziell gestealthst.

Ein weiteres Einsatzgebiet von linkstealth geht noch ein bisschen weiter und befindet sich schon sehr tief im "black-hat-sumpf". Hierbei wird z.B. ein oder mehrere Weblog(s), bei einem der vielen Free-Blog-Hostern, eingerichtet. Dieser Blog wird nun mit etlichen Backlinks versorgt, einige linkstealthen auch schon die Backlinks, die zu diesen Blogs zeigen (über z.B. wiederum andere Blogs). Wenn der oder die Blog(s) nun genug Linkkraft und Autorität besitzt, wird er im Endeffekt als linkhub benutzt.

Diese Blogs/Webseiten dienen also lediglich dazu ihre gesamte Power (PageRank, TrustRank, etc.) an eine bestimmte Internetpräsenz weiterzureichen, um ihr zu einem guten ranking zu verhelfen. Diese linkhubs sind meisten relativ unauffällig gestalltet, d.h. in den häufigsten Fällen ohne jegliche Form von Werbung, da diese die Backlinks von verschiedene Seiten empfangen und keinen Eindruck einer SPAM-Seite erwecken sollen, denn letzendlich wird das Geld ja erst auf der Empfängerseite verdient, die von den linkhubs begünstigt wird.

Psychologisch gesehen nicht mal dumm, denn wenn du z.B. einen Kommentar in deinem Blog entdeckst und er ein bisschen "spammig" aussieht, würdest du eventuell mal kurz auf der entsprechende Seite vorbeischauen um sicher zu gehen (man will ja keine treuen Leser vergraulen). Wenn du nun dort keinerlei Werbung vorfindest und auch keine Anzeichen für den regen Handel/Verkauf von Backlinks,
dann wäre die Chance sicherlich groß das du den Kommentar durchgehen lässt, im Gegensatz zu einer Seite, die vor Werbung und Linkangeboten nur so "trieft".

Es gibt einige unseriöse SEO-Anbieter, die ganze Netzwerke mit linkhubs betreiben, die im Auftragsfalle einfach über ein Script ein paar Backlinks zur Seite ihres Klienten aktivieren und somit eine bessere Platzierung in den Suchmaschinen bewirken, doch sobald der Kunde seinen Vertrag nicht mehr verlängern möchte, werden diese Backlinks einfach wieder "abgeschaltet" und die Seite des ehemaligen Kunden fällt wieder an die ursprüngliche Position, meist sogar noch tiefer, da z.B. bei Google die "Alarmglocken" läuten, wenn eine Domain von heute auf morgen den größten Teil seiner Backlinks verliert und sich die Frage stellt ob die Seite qualitativ so schlecht geworden ist, das soviele Internetseiten ihre "Stimme" (Backlink) zurückgenommen haben.

Wie du vielleicht festgestellt hast, kann linkstealth und linkhubs die SEO-Fantasien ganz schön beflügeln, doch behalte immer eine der wichtigsten Richtlinien von Google im Hinterkopf: "es ist nicht gestattet Techniken zu verwenden, die die Ergebnisse in der Suchmaschine in irgendeiner Form manipulieren".

So long cowboy dann bleib mal schön brav mit deinem "stealth" unterhalb des Radars...

Nachrichten und Pressemitteilungen zum Thema: [zurück]

linkstealth oder wie man Linktausch vor Google versteckt, google, blogs und backlinks.

Jobstart 2.0

Auf Der Tagesspiegel wird momentan berichtet das: Die Internetunternehmen suchen wieder nach neuen Leuten. Wer frische Ideen hat, kann bei Web-Giganten wie Google oder Ebay, Startups wie Spreadshirt und Xing oder der Community StudiVZ einsteigen ... weiterlesen
FCE-Torkrise vor heimischem Publikum

Von Waldeckische Landeszeitung wurde folgende Meldung an die Presse geleitet: von Dirk Schäfer ALLENDORF. Irgendwann passiert sie, die erste Heimniederlage einer Saison. Das weiß man als Fußballer. Und meist stört man sich weniger an der Niederlage selbst, als mehr an der Art und Weise, wie sie zustande kommt. ... weiterlesen
Schwieriges Studium: Wie wird man eigentlich Klimaforscher?

FAZ.NET gab folgende Pressemeldung heraus: Die Biogeochemoökonomen sind die Experten für unser Überleben. Studieren kann man das so wenig wie Erdsystemanalyse. Was also studiert man stattdessen? Sicher ist, dass künftige Forscher fit in Mathematik und Informatik sein sollten. FAZ.NET - Homepage | Politik | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzmarkt | Sport | Feuilleton | Reise | Wissen | Auto | Computer ... weiterlesen
Das komische Tier Köln

Der Tagesspiegel schreibt dazu: Ob in der kalifornischen oder der Kölner Nacht: Wenn sich die Dunkelheit wie ein schweres Tuch über sie legt, glauben manche Einsame schier zu ersticken. Der Anruf beim Radio, der scheinbar intime Plausch mit der Moderatorin oder dem Moderator vor den Ohren tausender Mithörer, kann süchtig machen. ... weiterlesen
Don DeLillo aus den USA, der Südkoreaner Ko Un oder DeLillos Landsleute Thomas Pynchon und Philip Roth. So lauteten am ...

Man kann bei sz-online lesen das: Kaum hat die Schwedische Akademie den Termin für die Nennung des Preisträgers mitgeteilt, läuft der alljährliche Spekulations-, Rate- und Indiskretions-Zirkus auf Hochtouren: Ist mal wieder eine Frau ?dran?, worüber äußern sich Insider verdächtig intensiv, und wen kann man eigentlich ausschließen als zu ähnlich wie den vergangenen Preisträger, den Türken Orhan Pamuk (55)? ... weiterlesen
Wie gefährlich ist das Schlucken von Säbeln?

Bei Die Welt steht: Die Uni Harvard vergibt jährlich die Anti-Nobel-Preise für groteske Forschungsergebnisse. So wurde wissenschaftlich festgestellt, welche schädlichen Nebenwirkungen das Schlucken von Säbeln hat oder wie man Vanille aus Kuhfladen gewinnen kann. Und auch Viagra für Hamster und Chemie für Schwule wurden prämiert. ... weiterlesen
IGeL: Wenn die Arztpraxis zum Basar wird

Die aktuelle Pressemeldung zu diesem Thema von Stern: Die Deutschen sind gesünder, als es vielen Ärzten lieb ist, denn Gesunde bringen kein Geld. Es sei denn, man schürt die Angst vor Krankheiten. In raffinierten Verkaufsschulungen lernen Mediziner, wie sie gesunden Patienten lukrative "Individuelle Gesundheits-Leistungen" (IGeL) aufdrängen. ... weiterlesen
Arbeitslosengeld I: Münte warnt seine SPD vor der Wende

Aktuelle Meldung von Netzeitung.de: Ist eine verlängerte Zahlung von Arbeitslosengeld I an Ältere nur Fehlerkorrektur oder schon die Aufgabe erfolgreicher Reformpolitik? Darüber sind Parteien und politische Lager zerstritten. ... weiterlesen
Frankfurter Buchmesse: Risse, Küsse, Bisse

FAZ.NET gab folgende Pressemeldung heraus: Bringt das Leid der Dichter das Glück der Buchmesse? Und wie bringen wir mit dem Kopf unser Leben in Form? Vor dem Start der Frankfurter Buchmesse ein Überblick über die schöne Literatur und die Sachbücher dieses Herbstes - für das internationale Publikum auch auf Englisch. FAZ.NET - Homepage | Politik | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzmarkt | Sport | Feuilleton | ... ... weiterlesen
TV-Junkie: Ideale Schwiegersöhne

Zu diesem Thema schreibt junge Welt in ihrer Pressemeldung: Wer es im deutschen Fernsehen zu was bringen will, muß der immer wieder bemühte »ideale Schwiegersohn« sein. Darunter versteht man landläufig Burschen wie Thomas Gottschalk oder Pf... ... weiterlesen